Holzbaurechner / Terrassenüberdachung

Terrassenüberdachung-Rechner

Holzbedarf und Kosten für ein Terrassendach, das an der Hauswand befestigt ist und vorne auf Pfosten steht.

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So ist die Überdachung aufgebaut

An der Hauswand liegt ein Wandbalken, vorne trägt eine Pfette auf Pfosten das Dach. Die Sparren laufen mit leichtem Gefälle von der Wand zur Pfette und stehen vorne 30 cm über. Kopfbänder steifen die Pfostenreihe aus. Der Rechner nimmt eine Dachneigung von etwa 8 Grad an.

Befestigung an der Hauswand

Der Wandbalken trägt einen großen Teil der Last und muss sicher im Mauerwerk verankert werden. In Vollziegel, Kalksandstein oder Beton reichen oft Schwerlastanker. In Hochlochziegeln oder Porenbeton braucht es Injektionsanker mit Siebhülse oder spezielle Porenbetonanker. Bei gedämmten Fassaden kommen druckfeste Abstandsmontagesysteme zum Einsatz, damit keine Wärmebrücke entsteht und die Dämmung nicht gequetscht wird.

Welches Holz eignet sich?

Für Überdachungen wird häufig BSH (Leimholz) verwendet, weil es formstabil ist und kaum reißt. Douglasie und Lärche sind witterungsbeständiger und brauchen weniger Pflege. KVH ist die günstigste Option für Sparren.

Dachneigung und Eindeckung

Stegplatten aus Polycarbonat, Wellplatten oder Glas haben jeweils eine Mindestneigung und einen maximalen Sparrenabstand, die der Hersteller vorgibt. Glas ist deutlich schwerer und braucht engere Sparren und stärkere Querschnitte. Die Eindeckung ist im Rechner nicht enthalten.

Braucht eine Terrassenüberdachung eine Genehmigung?

Das regelt die Bauordnung deines Bundeslandes, in Deutschland wie in Österreich. Kleine Überdachungen sind oft genehmigungsfrei oder nur anzeigepflichtig, die Grenzen für Fläche, Tiefe und Abstand zur Grundstücksgrenze unterscheiden sich aber stark.

Mehr erfahren: Bauordnungen nach Bundesland

Häufige Fragen

Braucht eine Terrassenüberdachung eine Baugenehmigung?
Das hängt vom Bundesland und oft von der Gemeinde ab, in Deutschland wie in Österreich. Häufig ist sie ab einer bestimmten Größe genehmigungs- oder anzeigepflichtig. Frag vor der Planung beim Bauamt nach.
Welcher Sparrenabstand ist bei einer Terrassenüberdachung üblich?
Bei Stegplatten liegen die Sparren meist 60 bis 90 cm auseinander, passend zur Plattenbreite. Der Rechner verteilt sie mit rund 70 cm Abstand.
Wie stark muss die Pfette sein?
Das hängt vor allem vom Abstand der Pfosten ab. Der Rechner wählt den Querschnitt nach Pfostenabstand und Schneelast. Die Werte sind Richtwerte und müssen für die Ausführung statisch nachgewiesen werden.